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Auf einen Blick

  • Du bindest Dich bei einem Hauskauf langfristig und planst viele Jahre im Voraus
  • Die hohe Darlehenssumme kann Stress und Ängste hervorrufen, sollte aber als Investition betrachtet werden
  • Beim Bau können Probleme auftreten, daher ist eine gründliche Prüfung des Bauunternehmens notwendig
  • Die richtige Vorbereitung hilft, Ängste zu mindern – bereite deine Finanzierung vor, baue Eigenkapital auf und sichere Risiken ab

Du hast Deine Wunschimmobilie gefunden und stehst kurz vor dem Abschluss der Finanzierung. Was eigentlich der Start in ein neues Leben sein sollte, geht mit großen Sorgen einher.

Denn plötzlich stehst Du einem Darlehen gegenüber, welches Du über wenige Jahrzehnte abbezahlen musst. Der Kredit geht mit einer hohen Verantwortung einher und Du stellst Dir die Frage, ob der Hauskauf die richtige Entscheidung sei.

Eine gewisse Sorge vor solch einer Veränderung ist keine Seltenheit. In diesem Beitrag möchte ich Dir aufzeigen, wie Du mit der Angst vor dem Hauskauf umgehst und wie Du guten Gewissens das Darlehen abschließt.

Wovor besteht die Angst?

Die Ängste und Sorge sind beim Kauf einer Immobilie nachvollziehbar. Doch oftmals ist es schwer in Worte zu fassen, worauf sich diese beziehen. Betrifft Dich ein allgemeines mulmiges Gefühl und bist Du einem Stress ausgesetzt?

Folgend möchte ich Dir veranschaulichen, welche Ängste mit dem Immobilienkauf verbunden sind. So findest Du am ehesten heraus, weshalb genau die Sorgenfalten bei Dir entstehen.

Langfristige Bindung

Als Mieter besteht eine hohe Flexibilität. Ganz nach Deinen Bedürfnissen kannst Du den Vertrag kündigen und eine Wohnung an einem anderen Ort beziehen. So besteht eine hohe Flexibilität und Du kannst Dich in verschiedenen Städten niederlassen. Du gehst Deinem Drang nach, die Welt zu erkunden und bist relativ ungebunden.

Entscheidest Du Dich für den Kauf einer Immobilie, ist es kaum mehr möglich, diesem Verlangen nachzugehen. Du bindest Dich langfristig an einen Ort und planst die grobe Richtung Deines Lebens bereits für die nächsten 30 Jahre.

Bindung an Wohnort
Dauerhafte Bindung an Wohnort

Mit einer Immobilie fällt es nicht so einfach den Wohnort zu wechseln. Daher musst Du Dir sicher sein, dass Du Dich in der Nachbarschaft wohlfühlst und dort die Zukunft verbringen möchtest.

Insbesondere für junge Familien stellt dies eine Herausforderung dar. Denn war das Leben bisher von einer größeren Freiheit geprägt, steht jetzt die Sesshaftigkeit auf dem Plan. Neue Orte zu erkunden, ist nur im Urlaub möglich und ein dauerhafter Standortwechsel kaum möglich.

Stelle vorab sicher, dass Du Dich am neuen Ort wohlfühlst. Die Nachbarschaft muss einladend sein und die Infrastruktur überzeugen. Indem Du bereits vor dem Bau oder dem Kauf der Immobilie in der neuen Nachbarschaft viel Zeit verbringst, kannst Du besser einschätzen, ob dies der Ort ist, an dem Du die nächsten 30 Jahre leben möchtest.

Hohe Darlehenssumme

Eine der größten Ängste ist sicherlich dem Darlehen gewidmet. Warst Du bisher auf eine möglichst hohe Sicherheit hinsichtlich Deiner persönlichen Finanzen bedacht, gehst Du mit der Finanzierung ein gewisses Risiko ein.

Plötzlich stehst Du einem sechsstelligen Darlehen gegenüber. Der Gedanke an solch hohe „Schulden“ ist für einige Menschen mit einem Stress verbunden. Schläfst Du nachts schlechter, wenn Du an die langfristigen Zahlungsverpflichtungen denkst?

Es ist nachvollziehbar, dass die Finanzierung mit Ängsten verbunden ist. Was passiert, wenn Du den Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommst und wie schnell droht die Zwangsversteigerung?

Sei Dir bewusst, dass das Darlehen nicht zu einer „Verschuldung“ führt. Denn mit der Immobilie schaffst Du langfristig einen Vermögenswert, welcher als Altersabsicherung gilt und auch den nachfolgenden Generationen als Sicherheit dient.

Würdest Du keine Immobilie kaufen, müsstest Du zudem weiterhin die Miete zahlen und stündest ebenfalls den Zahlungsverpflichtungen gegenüber. Beim Hauskauf besteht immerhin die Aussicht, dass der Kredit in der Zukunft abbezahlt ist und dadurch eine deutliche Entlastung stattfindet.

Zudem haben Immobilien in den vergangenen Jahren eine deutliche Wertsteigerung erfahren. Die Aufnahme des Kredits ist daher keine Verschuldung im herkömmlichen Sinne, sondern eine Investition zum Vermögensaufbau. Während die Miete vollständig an den Vermieter fließt, schaffst Du mit der Tilgung einen Vermögenswert, von dem selbst noch Deine Kinder profitieren.

Probleme während des Bauvorhabens

In den Nachrichten mehren sich die Meldungen, dass Bauunternehmen Insolvenz anmelden mussten und Bauherren vor einer unvollendeten Immobilie stehen. Im schlimmsten Fall geht die bereits geleistete Zahlung in die Insolvenzmasse über und das Geld scheint weg zu sein.

Doch vor solch einem Horrorszenario kannst Du Dich absichern und sicherstellen, dass die Immobilie zum vereinbarten Preis fertiggestellt wird. Als Grundlage dient hierfür eine gründliche Prüfung des Bauunternehmens. Entscheide Dich nicht für das günstigste Unternehmen, sondern hole Dir Erfahrungsberichte ein. Wirkt das Bauunternehmen seriös und kann vollendete Projekte in der gewünschten Qualität nachweisen?

Lasse die gesamte Bauphase zudem von einem Gutachter begleiten. Dieser besitzt umfangreiche Fachkenntnisse und erkennt direkt, falls Mängel auftreten. So ist eine frühzeitige Ausbesserung möglich, ohne erst beim vollendeten Bau plötzlich vor den Schäden zu stehen.

Zudem ist auch die Vereinbarung einer Baufertigstellungsgarantie denkbar. Diese gewährt eine Fortsetzung des Bauvorhabens selbst im Falle einer Insolvenz des Bauunternehmens.

Leiste sämtliche Zahlungen zudem erst im Zuge des Baufortschritts. Keinesfalls solltest Du die gesamte Summe bereits zu Beginn überweisen. Erst zu den festgelegten Meilensteinen erfolgt die nächste Teilzahlung[1]https://www.immobilienfinanzierung.de/lexikon/teilauszahlung/ , sodass der Geldfluss überschaubar bleibt.

Tipps im Umgang mit den Ängsten

Du hast verstanden, welche Punkte Dir Sorgen bereiten und möchtest darauf genauer eingehen. Sei Dir bewusst, dass die Ängste nicht immer rational sind. Selbst unter Einhaltung sämtlicher Punkte werden immer geringe Zweifel bestehen, ob die Entscheidung zugunsten des Immobilienkaufs richtig ist.

Indem Du die folgenden Tipps berücksichtigst, wirst Du zumindest einige der Ängste in den Griff bekommen. So gelingt es Dir, das Eigenheim positiver zu betrachten und Dich am neuen Zuhause zu erfreuen.

Finanzierung gründlich vorbereiten

Die Finanzierung ist einer der schwerwiegendsten Aspekte, wenn es um den Immobilienkauf geht. Die Dauer einer Baufinanzierung beträgt nicht selten 30 Jahre und Du möchtest sicherstellen, dass die monatlichen Raten verkraftbar sind.

Vor dem Kauf ist eine genaue Kalkulation notwendig, um verschiedene Szenarien zu simulieren. Nutze hierfür den Baufinanzierungsrechner mit welchem Du die Rate, die Länge des Darlehens und den Zinssatz frei festlegst. Dadurch bekommst Du ein besseres Gefühl dafür, wie sich bereits geringe Veränderungen der Zinshöhe oder Laufzeit auf die monatliche Rate sowie den Gesamtaufwand auswirken.

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Auf diese Weise bist Du beim Finanzierungsgespräch besser vorbereitet. Selbst wenn Du eigentlich wenig finanzaffin bist, erhältst Du einen Überblick darüber, wie sich die einzelnen Faktoren auf die Finanzierung auswirken.

Bevorzugst Du lieber eine kürzere Laufzeit mit einer höheren Tilgung oder ist es Dir lieber, die monatliche Rate zu reduzieren und dafür lieber eine längere Finanzierungsdauer zu wählen? Wäge die unterschiedlichen Finanzierungsvarianten ab, um für Dich eine bessere Entscheidung hinsichtlich der Konditionen zu treffen.

Eigenkapital aufbauen

Der Gedanke an das hohe Darlehen könnte bei Dir einen Stress auslösen. Du schläfst schlechter und hast konstant die „Schulden“ im Hinterkopf.

Wahrscheinlich geht es Dir besser, wenn Du die Darlehenssumme reduzierst. Insbesondere während der derzeitigen Zinsumgebung erscheint es vorteilhaft, lieber etwas mehr Eigenkapital einzubringen.

Eigenkapital aufbauen
Darlehenssumme reduzieren

Für das eigene Wohlbefinden könnte es förderlich sein, mit der Finanzierung noch zu warten und sich lieber ein Polster aufzubauen. Indem weiterhin sparsam lebst, reduzierst Du die Darlehenssumme und gehst weniger ein Risiko ein.

In diesem Falle ist eine frühzeitige Planung notwendig, um über einige Jahre das Eigenkapital aufzubauen. Lebe sparsam und lege so viel Geld wie möglich zurück. Zwar ist dies mit Einschränkungen im Alltag verbunden, doch fühlst Du Dich später beim Immobilienkauf deutlich wohler.

Die allgemeine Empfehlung geht von einer Eigenkapitalquote von mindestens 30 Prozent aus. Stelle dieses Kapital bereit, um günstigere Zinsen zu erhalten und die Kreditrate zu reduzieren. Du erhöhst die Sicherheit für die Bank und profitierst von den besseren Konditionen.

Budget einhalten

Die Planung des eigenen Hauses geht mit einigen Unsicherheiten einher. Häufig ergeben sich im Nachhinein Wünsche und Änderungen, die mit einem Mehraufwand verbunden sind.

Vor dem Immobilienkauf ist eine feste Grenze hinsichtlich des Budgets und der monatlichen Raten erforderlich. Kreditinstitute verlangen für die Finanzierung in der Regel, dass die Kreditrate nicht mehr als ein Drittel des Haushaltsnettoeinkommens beträgt. Dann besteht ein ausreichendes finanzielles Polster, um den Lebensunterhalt zu bestreiten und eine Instandhaltungsrücklage zu bilden.

Beachte beim Budget auch zukünftige Veränderungen des Einkommens. Ist absehbar, dass ein Elternteil in Teilzeit wechselt oder aus anderen Gründen die Einkünfte sinken? Dann gehe lieber konservativer an die Immobilienfinanzierung heran.

Risiken absichern

Während des Baus oder der Finanzierungsphase können verschiedene Situationen eintreten, die zu Zahlungsschwierigkeiten führen. Eine Erkrankung, ein Todesfall oder die Arbeitslosigkeit vermindern das Einkommen und es ist Dir nicht mehr möglich, die Raten zu zahlen.

Bereiten Dir diese Risiken große Sorgen, kannst Du eine Absicherung für die Baufinanzierung vornehmen. Verschiedene Versicherungen stehen zur Verfügung, um beim vereinbarten Ereignis die Zahlungssicherheit zu gewährleisten.

So könnte etwa eine Restschuldversicherung im Todesfall für einen bestimmten Zeitraum die Kreditraten übernehmen. Noch großzügiger ist eine Risikolebensversicherung, welche eine festgelegte Versicherungssumme auszahlt, um damit etwa die komplette Restschuld zu begleichen.

Gegen eine monatliche Gebühr oder eine Einmalzahlung zu Beginn der Finanzierung sicherst Du Dich vor solchen Risiken ab. Damit besteht selbst in schwierigen Situationen die Gewissheit, dass Dein Eigenheim nicht von einer Zwangsversteigerung bedroht ist.

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Umgang mit Zahlungsschwierigkeiten

Eine der größten Ängste ist wahrscheinlich damit verbunden, dass es nicht mehr möglich ist, die Raten zu bedienen. Doch selbst wenn das Einkommen gesunken ist und die Finanzierung zu den aktuellen Konditionen unmöglich erscheint, ist dies nicht gleichbedeutend mit dem Verlust des Eigenheims. Hierfür stehen folgende Lösungen bereit, um die Zahlungsschwierigkeiten zu überwinden.

  • Anpassung der Tilgung

Eine Option die Raten zu senken besteht in der Anpassung der Tilgung. Du reduzierst den Tilgungssatz, sodass eine gewisse Entlastung eintritt. Dabei ist zu beachten, dass dies mit einer verlängerten Kreditlaufzeit einhergeht. Der Gesamtaufwand nimmt zu, allerdings gelingt es Dir auf diesem Wege langfristig das Eigenheim zu halten.

  • Raten aussetzen

Ist die finanzielle Situation prekär und eher temporärer Natur, ist auch das Aussetzen der Raten möglich. Dabei setzt Du die Tilgungsrate für den vereinbarten Zeitraum auf 0. Die Zinsen musst Du jedoch weiterhin bedienen, sodass weiterhin eine Zahlungsverpflichtung besteht. Diese ist jedoch deutlich niedriger und verschafft Dir zumindest etwas Zeit, um Dich neu zu sortieren.

  • Anschlussfinanzierung zu veränderten Konditionen

Läuft die Zinsbindung aus, besteht die Möglichkeit, zu gänzlich neuen Konditionen die Anschlussfinanzierung abzuschließen. So gelingt es Dir durch einen umfassenden Marktvergleich die Raten zu senken. Allerdings bedeutet auch hier eine Reduzierung der Tilgungsrate, dass die Kreditlaufzeit sich in die Länge zieht. Immerhin ist die Restschuld geringer, sodass die Kredithöhe überschaubar bleibt.

Ängste und Sorgen beim Immobilienkauf

Der Immobilienkauf stellt eine lebensverändernde Entscheidung dar. Du bindest Dich für die nächsten Jahrzehnte sowohl örtlich als auch finanziell an den Kreditvertrag. Daher ist es nicht verwunderlich, dass einige Sorgen bestehen.

Sei Dir bewusst, dass Du mit dem Eigenheim einen langfristigen Wert schaffst. Dieser kommt nicht nur Dir, sondern auch Deinen Kindern zu Gute. Das Darlehen ist nicht mit einem Konsumkredit vergleichbar. Vielmehr stellt er eine Investition dar, von denen noch zukünftige Generationen profitieren.

Bereite Dich gründlich auf den Kauf vor und sei Dir den Risiken bewusst. Sichere Dich dagegen ab, um nachts ruhiger zu schlafen.

So mag zwar eine geringe Angst weiterhin bestehen, aber die positiven Seiten des Eigenheims überwiegen sicherlich.

Häufige Fragen

Bevor Du ein Haus kaufst, musst Du Dich ausführlich über den Immobilienmarkt informieren. Das umfasst das Kennenlernen der Preise, die in der gewünschten Gegend üblich sind und die Berücksichtigung aller Kosten, die beim Kauf anfallen. Darüber hinaus ist es wichtig, das Objekt eingehend zu prüfen, um eventuelle Mängel aufzudecken. Hierzu kann ein unabhängiger Gutachter beauftragt werden.

Beim Hauskauf solltest Du dem Verkäufer gezielte Fragen stellen. Dazu gehören unter anderem Auskünfte über das Baujahr, etwaige Sanierungen, den energetischen Zustand und die genaue Wohnfläche. Des Weiteren sind Informationen zu laufenden Kosten und Nebenkosten von Bedeutung.

Wenn Du ein Haus kaufen willst, musst Du als Erstes Deinen finanziellen Rahmen abstecken. Danach beginnt die Suche nach passenden Objekten, bei der Makler oder Online-Portale hilfreich sein können. Nach der Besichtigung und Überprüfung des Hauses ist es ratsam, einen Notar einzuschalten, der den Kaufvertrag aufsetzt und beurkundet.

Bei einem Hauskauf können viele Dinge schiefgehen. So könnten versteckte Mängel auftreten oder finanzielle Belastungen durch unerwartete Renovierungskosten entstehen. Zudem besteht das Risiko eines Wertverlustes der Immobilie oder dass Du Probleme mit den Nachbarn bekommst. Unklarheiten im Kaufvertrag können ebenfalls zu Komplikationen führen.

Weiterführende Links[+]

Sebastian Jacobitz

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