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Auf einen Blick

  • Für junge Familien ist eine Immobilie besonders attraktiv, da sie für Kinder einige Vorteile bietet
  • Eine Finanzierung ist möglich, insofern das Einkommen hoch genug ist sowie ausreichend Eigenkapital besteht
  • Junge Familien sollten frühzeitig mit der Planung beginnen, um ausreichend Rücklagen zu schaffen
  • Verschiedene Förderungen senken die Kreditlast und unterstützen etwa einen energetischen Bau

Der Wunsch nach dem Eigenheim keimt bei den meisten Personen bereits in jungen Jahren auf. Mit dem Immobilienkauf ist das Ziel einer finanziellen Stabilität verbunden und die eigene Wohnqualität zu erhöhen. Denn im eigenen Haus darfst Du Dich frei entfalten und musst auf keine Nachbarn Rücksicht nehmen.

Doch während der jüngeren Lebensphase ist der Kauf einer Immobilie mit höheren Hürden verbunden. Das Einkommen ist geringer und oftmals nimmt die Ausbildung oder das Studium die oberste Priorität ein.

Wie gelingt es dennoch für junge Familien das Eigenheim zu finanzieren und welche zusätzliche Unterstützung erhalten Sie? Mit diesen Tipps können Familien selbst mit geringeren finanziellen Mitteln, sich den Traum vom eigenen Haus verwirklichen.

Ziele des Immobilienkaufs für junge Familien

Ob Du lieber in einer Wohnung direkt in der Stadt oder etwas außerhalb in einem Haus lebst, ist eine persönliche Entscheidung. Sowohl die Wohnung als auch das Haus sind mit eigenen Vor- und Nachteilen versehen.

Die nachstehenden Gründe sprechen aber klar für den Hauskauf. Dieser ist insbesondere für junge Familien interessant, die bereits ein Kind haben oder Nachwuchs planen.

Lebensqualität steigern

Einer der größten Vorteile besteht in der freien Entfaltung in den eigenen vier Wänden. Du musst nicht mit Deinem Vermieter die Baumaßnahmen abstimmen und kannst auch zu später Stunde noch lauter Musik hören.

Vorteile für Kinder
Vorteile für Familien

Immobilien bieten insbesondere für Familien einige angenehme Freiheiten. Kinder können sich im Garten austoben und es besteht weniger die Angst, dass Nachbarn sich vom Lärm beim Spielen gestört fühlen. Dadurch gilt ein Haus für die Entwicklung von Kindern als förderlichere Umgebung.

Für Kinder ist das eigene Haus zudem mit deutlich weniger Konflikten verbunden. Du musst keine Angst haben, dass das nächtliche Schreien zu einem Streit mit den Nachbarn[1]https://wohnglueck.de/artikel/nachbarschaftsstreit-38941 führt.

Zudem steht Dir mehr Platz zur Verfügung. Du könntest ein eigenes Spielzimmer einrichten und bereits Zimmer für weiteren Nachwuchs berücksichtigen. Somit bestehen selbst bei einem größeren Haushalt genügend Rückzugsmöglichkeiten. Dies beugt einem Stress innerhalb der Familie vor und die Privatsphäre ist gewahrt.

Nachhaltig Vermögen aufbauen

Im Alter droht insbesondere Familien die Altersarmut. Denn obwohl Kinder als Grundlage für das Rentensystem gelten, ist die Erziehung auch mit einer größeren Belastung verbunden. Oftmals entscheiden sich Familien dazu, dass eine Person in Teilzeit arbeitet und sich vermehrt um den Haushalt sowie die Kinder kümmert.

Stellen dies ebenfalls wichtige Tätigkeiten dar, führen sie dazu, dass diese Person im Alter über ein geringeres Einkommen verfügt. Die Rente fällt deutlich geringer aus und zusammen könnte das Renteneinkommen kaum genügen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Die Immobilie gilt als eine der sichersten Möglichkeiten der Altersvorsorge. Sie bietet eine größere Stabilität und bedeutet, dass keine Mietzahlungen zu leisten sind. Zudem steigen die meisten Immobilien im Wert, sodass die Option besteht, das Haus zu verkaufen und in eine kleinere Wohnung zu ziehen.

Die Investition in das Eigenheim stellt daher eine der besten Möglichkeiten dar, um im Alter abgesichert zu sein. Du schaffst einen nachhaltigen Wert, welcher später auch Deinen Kindern zugutekommt.

Kindern eine schönere Umgebung bieten

Die Stadt bietet Kindern einige Vorteile. Die Wege sind kurz und die Infrastruktur besser ausgebaut. Doch der Lärm, die höhere Luftverschmutzung und das Umfeld sind für Kinder weniger geeignet.

Förderlicher für die Entwicklung ist es, wenn Kinder sich frei und unabhängig entfalten können. Ein Haus bietet sich besonders für jüngere Kinder an. Der Garten lädt zum Spielen ein und in einer ruhigeren Umgebung können Kleinkinder auch ohne Eltern schon früh die Freunde besuchen. Es mag zwar deutlich ruhiger sein, doch für Kinder ist solch eine Umgebung ideal für die Entwicklung und bietet eine höhere Sicherheit. Daher ist der Trend nachvollziehbar, dass junge Familien sicher gerne im Speckgürtel einer Stadt[2]https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/immobilie-eigenheim-kosten-stadt-land-speckguertel-100.html niederlassen, um sowohl von einer idyllischen Umgebung zu profitieren, als auch kürzere Wege zur Schule, Ärzten oder anderen Einrichtungen zu besitzen.

Herausforderungen der Baufinanzierung für junge Familien

Das Wohneigentum ist für einige Familien erstrebenswert. Doch die Verwirklichung ist mit einigen Hürden verbunden. Für junge Familien bestehen die nachstehenden Hindernisse, die eine Finanzierung erschweren.

Weniger Eigenkapital

Für die Baufinanzierung ist das Einbringen von Eigenkapital anzuraten. Im Allgemeinen gilt der Grundsatz, dass rund 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises vom Ersparten zu zahlen ist. Auch die Nebenkosten beim Hauskauf sind am besten vom Eigenkapital zu begleichen.

Leeres Sparschwein
Keine Zeit zum Sparen

Der Berufseinstieg liegt erst wenige Jahre zurück und es bestand kaum die Möglichkeit, Geld anzusparen. Ohne Erbe oder andere externe Unterstützung bedeutet dies, dass das Eigenkapital wesentlich geringer ausfällt. Dies ist bei der Baufinanzierung zu berücksichtigen.

In der frühen Lebensphase besteht jedoch kaum die Chance, ein ausreichend hohes Eigenkapital anzusparen. Das Einkommen ist überschaubar und wird zur Deckung der eigenen Lebenshaltungskosten benötigt. Sich innerhalb weniger Jahren ein solch hohes finanzielles Polster anzusparen, um damit den geforderten Anteil des Eigenkapitals einzubringen, gelingt kaum.

Daher ist zu erwarten, dass im Rahmen der Baufinanzierung zunächst weniger Eigenkapital zur Verfügung steht. Diese Herausforderung ist zu berücksichtigen, damit keine Absage bei der Anfrage der Kredite erfolgt.

Geringeres Einkommen

Im Durchschnitt steigt das Einkommen während der beruflichen Laufbahn kontinuierlich an. Eine größere Berufserfahrung und Unternehmenswechsel lassen das Einkommen steigen.

Doch junge Familien befinden sich meist am Beginn der eigenen Karriere. Sie haben gerade das Studium oder die Ausbildung abgeschlossen und sind in den Beruf eingestiegen. Entsprechend spärlich ist die Erfahrung und das Gehalt fällt geringer aus.

Dies bedeutet, dass im Rahmen der Baufinanzierung deutlich engere Grenzen gesetzt sind. Es besteht kaum ein Spielraum und teure Immobilien sind selbst über einen längeren Zeitraum nicht finanzierbar. Somit müssen junge Familien häufig Abstriche beim Eigenheim in Kauf nehmen und sich lieber für günstigere Objekte entscheiden. Dies mag zwar nicht der eigenen Traumimmobilie entsprechen, doch deutlich realistischer sein.

Unsicherheiten im Berufsleben

Ebenso ist anzuerkennen, dass in den ersten Jahren des Berufseinstiegs noch häufigere Veränderungen zu erwarten sind. Es könnte zu einem Ortswechsel kommen oder die Entscheidung zugunsten der Teilzeit stattfinden. Auch ist mit der Geburt der Kinder oftmals der Wunsch nach der Elternzeit verbunden.

Arbeitsplatzwechsel
Schwankungen des Einkommens

Im jüngeren Alter ist das Berufsleben weniger stabil und Arbeitsplatzwechsel innerhalb weniger Jahre sind üblich. Damit ist auch das Risiko verbunden, dass kurzzeitig das Einkommen sinkt. Darlehensgeber könnten sich davon abgeschreckt fühlen, wenn der eigene Lebenslauf eher wechselhaft ist.

Diese Faktoren tragen dazu bei, dass das Haushaltseinkommen weniger stabil ist und größeren Schwankungen unterliegt. Weiterhin erschweren die Probezeit oder befristete Arbeitsverträge den Abschluss einer Baufinanzierung.

Eigenes Budget planen

Die Baufinanzierung stellt zu jeder Lebensphase eine Herausforderung dar. Die finanzielle Belastung über einen langen Zeitraum ist enorm und reizt einen großen Teil des Budgets aus. Doch immerhin steht das investierte Geld einem Wert gegenüber, sodass sich der Aufwand langfristig lohnt.

Im Rahmen der Finanzierung kommt meist ein Annuitätendarlehen zum Einsatz. Dieses gewährt eine konstante monatliche Rate und dadurch eine bessere Planbarkeit. Die Zinsbelastung ist zu Beginn jedoch äußerst hoch und erfolgt kaum eine Tilgung, zieht die Finanzierung deutlich in die Länge. Das Budget muss daher so geplant sein, dass auch in den frühen Jahren der Baufinanzierung eine ausreichend hohe Tilgung erfolgen kann. Wie hoch das Budget für die Baufinanzierung ausfällt, kannst Du anhand der nachstehenden Faktoren abschätzen.

Grundlage für das Budget ist ein ausführlicher Haushaltsplan. In diesem stellst Du das monatliche Einkommen den Ausgaben gegenüber. Daraus lässt sich ableiten, wie hoch der Spielraum für die Finanzierung ausfällt.

Zum Einkommen zählen u.a. folgende Punkte:

  • Gehalt
  • Bonuszahlungen
  • Kindergeld
  • Kapitalerträge
  • Sonstige Erträge

Zu den Lebenshaltungskosten sind folgende Bereiche zu zählen:

  • Lebensmittel
  • Mobilität
  • Versicherungen
  • Internet
  • Abozahlungen

Die Mietzahlungen musst Du bei den Kosten nicht zwingenden integrieren. Denn mit dem Bau der Immobilie werden diese durch den Finanzierungsaufwand ersetzt. Jedoch kann es bei Verzögerungen dazu kommen, dass Du für einen Übergangszeitraum sowohl die Wohnung als auch die Immobilie finanzieren musst. Dies ist zu berücksichtigen, um bei Problemen nicht direkt in die Insolvenz zu geraten.

Den Haushaltsplan führst Du am besten mehrere Monate. Schreibe in einem Haushaltsbuch sämtliche Ausgaben nieder, um diese nachzuvollziehen. Denn häufig weichen diese stark vom eigenen Gefühl ab und kleinere Käufe summieren sich über den Monat gesehen zu einer beträchtlichen Summe. So ist darüber nachzudenken, ob der morgendliche Kaffee auf dem Weg zur Arbeit tatsächlich notwendig ist oder ob es dafür nicht günstigere Alternativen gibt.

Für die Baufinanzierung gilt der Rat, dass der Finanzierungsaufwand nicht mehr als ein Drittel des Einkommens ausmachen sollte. Dies stellt eine Faustregel dar, wobei Du dank des Haushaltsplans eine genauere Übersicht darüber hast, wie hoch Dein verfügbares Einkommen ist. Ziehe dem Einkommen die Ausgaben ab und dies stellt grob Dein Budget dar. Berücksichtige dabei einen finanziellen Puffer und reize ihn nicht vollständig aus.

Indem Du einen Baufinanzierungsrechner verwendest, kannst Du genau kalkulieren, wie teuer die Immobilie sein darf und in welcher Höhe der monatliche Finanzierungsaufwand ist. Als junge Familie bestehen zwar hinsichtlich des Einkommens noch größere Steigerungen, doch solltest Du besser konservativ kalkulieren, um Dich bei der Finanzierung nicht zu übernehmen.

Fördermöglichkeiten

Rein aus den eigenen finanziellen Mitteln ist für junge Familien die Immobilienfinanzierung kaum stemmbar. Denn das Eigenkapital sowie das Einkommen sind deutlich begrenzt. Mithilfe verschiedener Förderungen lässt sich der Traum dennoch verwirklichen. Der Hausbau mag zwar allein nicht klappen, doch mit familiärer und staatlicher Unterstützung könnten sich finanzierbare Optionen für Dich ergeben.

Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau

Das Wohneigentum ist eine der sichersten Investitionen, um der Altersarmut vorzubeugen. Daher bietet der Staat über der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verschiedene Förderungen an. Diese sehen entweder günstige Kredite oder Zuschüsse vor.

Energiekosten senken
Energiekosten senken

Staatliche Förderungsmöglichkeiten orientieren sich häufig am energieeffizienten Bauen. Damit werden die Mehrkosten aufgefangen und die Energiekosten langfristig gesenkt. Interessenten sollten die Programme der KfW dringend bei der Baufinanzierung berücksichtigen.

Möglich ist zum Beispiel die Förderung über das KfW-Programm 261[3]https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Bundesf%C3%B6rderung-f%C3%BCr-effiziente-Geb%C3%A4ude-Wohngeb%C3%A4ude-Kredit-(261-262)/ . Dieses fördert einen energieeffizienten Bau. Dies senkt nicht nur die langfristigen Energiekosten, sondern kommt auch der Umwelt zugute. Daher bestehen hierbei günstige Kreditkonditionen, die die Kosten eines energetischen Baus auffangen.

Wohnungsbauförderung

Ebenfalls bieten Landesbanken häufig günstige Kredite für Familien an, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu zählt, dass das Einkommen unterhalb einer festgelegten Grenze liegt und die Immobilie zur Eigennutzung gedacht ist.

Informiere Dich, ob Gemeinden oder andere Institutionen Förderungen anbieten. Häufig zählen diese darauf ab, die Attraktivität bestimmter Gegenden für junge Familien zu steigern. Sie liegen daher etwas außerhalb und sind noch mit einigen Entwicklungspotenzialen versehen. Doch die Bauplätze sind günstiger, sodass sich bessere Chancen ergeben.

Immobilie unter Wert innerhalb der Familie kaufen

Optimal wäre es, wenn innerhalb der Familie bereits eine Immobilie vorhanden ist, die möglichst günstig an die nachfolgende Generation abgegeben wird. Kaufe die Immobilie Deiner Eltern oder anderen nahen Verwandten zu einem günstigeren Preis ab.

Auf diese Weise profitieren beide Seiten. Denn im Alter könnte es sich lohnen, das Haus an die Kinder zu verkaufen und lieber in eine altersgerechte Wohnung umzuziehen. Demgegenüber erhältst Du günstiger die Immobilie und diese bleibt innerhalb der Familie.

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Gestaltung der Baufinanzierung für junge Familien

In jedem Fall ist abzusehen, dass die Finanzierung nur mit einem großen Aufwand möglich ist. Achte bei der genauen Darlehensgestaltung auf folgende Punkte, damit die Finanzierung den eigenen Bedürfnissen entspricht.

  • Sondertilgungen einräumen

Das Einkommen ist in jüngeren Jahren noch größeren Schwankungen unterlegen. Es ist unklar, inwiefern sich Unternehmenswechsel konkret auf das eigene Budget auswirken. Anzustreben ist zu jeder Zeit, dass möglichst viel Einkommen in die Tilgung fließt. Denn insbesondere zu Beginn verringert sich dadurch der Zinseszinseffekt und der Zinsaufwand fällt geringer aus.

Daher ist es ratsam, umfangreiche Optionen zur Sondertilgung im Kreditvertrag festzuhalten, um vorhandenes Geld sinnvoll zu nutzen. Dadurch fließt ein zusätzliches Einkommen direkt in das Darlehen und selbst bei einer geringeren monatlichen Rate gelingt es, das Haus möglichst schnell abzubezahlen.

  • Sollzinsbindung festlegen

Genau zu überlegen ist auch, wie lange die Sollzinsbindung ausfallen soll. In einer höheren Zinsumgebung solltest Du lieber eine kürzere Laufzeit wählen. Dies gewährt mehr Flexibilität und Du kannst besser auf das vorherrschende Zinsniveau Rücksicht nehmen.

Erscheint der Zins gerade günstig, dann entscheide Dich besser für eine längere Zinsbindung. Dadurch erhältst Du eine Sicherheit über die monatliche Rate und profitierst vom relativ niedrigen Zins.

  • Flexiblen Tilgungssatz

Sinnvoll ist es, wenn Du im Darlehensvertrag Regelungen festlegst, die eine Anpassung des Tilgungssatzes ermöglichen. Denn für gewöhnlich ist eine Veränderung der Tilgung erst bei Ablauf der Zinsbindung erlaubt, was einen langen Zeitraum darstellt.

Steigt Dein Einkommen oder sorgt zusätzlicher Nachwuchs dafür, dass vorübergehend das Haushaltsbudget niedriger ausfällt, ist eine Anpassung des Tilgungssatzes hilfreich. Lasse Dir entsprechende Optionen im Kreditvertrag zusichern, sodass die Tilgung eher Deinen finanziellen Möglichkeiten entspricht.

Die gelungene Baufinanzierung für junge Familien

Für junge Familien mit Kindern ist eine Immobilie mit einigen Vorteilen verbunden. Anstatt in einer beengten Wohnung zu leben, bietet das Haus mit Garten mehr Freiraum. Kinder können sich dort austoben und dem Bewegungsdrang nachgehen. Auch die Lautstärke stellt weniger ein Problem dar, sodass die Immobilie mit deutlich weniger Stress verbunden ist.

Doch der Hausbau stellt eine hohe finanzielle Herausforderung dar. Für junge Familien besteht die Einschränkung, dass das Einkommen niedriger ist und bisher kaum Zeit bestand, um ausreichend Eigenkapital anzusparen. Daher sind einige Besonderheiten zu berücksichtigen.

Damit Familien diesen Traum verwirklichen können, sind Sie auf Unterstützung angewiesen. Diese kommt entweder von staatlicher Seite oder der eigenen Verwandtschaft. Zudem sind beim Haus Abstriche hinzunehmen, da das Budget deutlich begrenzt ist. Sind junge Familien aber bereit, diese Einschränkungen hinzunehmen, lohnt sich das Einholen von Informationen beim Bankberater oder Honorarberater über aktuelle Förderungsmöglichkeiten. Zudem könnten Eltern oder andere nahe Verwandte günstig ein Grundstück oder eine Immobilie zum Verkauf anbieten.

So mag es zwar mit einigen zusätzlichen Hürden verbunden sein, doch ganz unrealistisch ist der Hauskauf auch für junge Familien nicht. Voraussetzung ist, dass die Zinsen niedriger sind und zumindest ein sicheres Einkommen vorhanden ist.

Häufige Fragen

Junge Familien erhalten beim Hauskauf mehrere Arten von Unterstützung. Das bekannteste ist das Baukindergeld, eine staatliche Beihilfe zur Schaffung von Wohneigentum. Ferner bieten viele Bundesländer individuelle Förderprogramme an. Neben den staatlichen Zuschüssen sind auch zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verfügbar.

Verschiedene Maßnahmen kommen als Förderung für junge Familien infrage. Dazu gehören Kindergeld, Elterngeld und das bereits erwähnte Baukindergeld. Zudem gibt es verschiedene Sozialleistungen und Bildungs- und Teilhabeleistungen, die an den Bedarf der Familie angepasst sind.

Bei der Baufinanzierung zählt Kindesunterhalt als regelmäßiges Einkommen und fließt somit in die Berechnung der finanziellen Leistungsfähigkeit ein. Dies kann zu günstigeren Konditionen führen und die Chance auf eine erfolgreiche Finanzierung erhöhen.

Das Eigenkapital von 30-Jährigen variiert stark, je nach individueller Situation und Sparverhalten. Es gibt jedoch Studien, die besagen, dass ein typischer 30-Jähriger in Deutschland etwa 20.000 bis 35.000 Euro gespart hat. Aber dies kann natürlich erheblich variieren, abhängig von Faktoren wie Einkommen, Lebensstil und persönlichen Sparzielen.

Sebastian Jacobitz

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