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Auf einen Blick

  • Eigenkapital dient als Sicherheitsleistung bei der Baufinanzierung
  • Je höher das Eigenkapital, desto besser fallen die Zinskonditionen aus
  • Bei hohem Zinsniveau verringert das Eigenkapital den Gesamtfinanzierungsaufwand

Deine eigenen Rücklagen reichen wahrscheinlich nicht aus, um die Baufinanzierung zu tragen. Daher stützt sich diese auf verschiedene Säulen. Das Eigenkapital gilt als wichtiges Fundament, welches wesentlich über den Kreditaufwand sowie das Finanzierungsrisiko entscheidet.

Doch warum lohnt es sich, das Eigenkapital beim Hauskauf einzubringen und welchen Nutzen bietet es? Erfahre, weshalb das Eigenkapital für die Baufinanzierung unerlässlich ist.

Überblick zum Eigenkapital bei der Baufinanzierung

Für die Immobilienfinanzierung greifst Du auf verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zu. Grundsätzlich sind an der Finanzierung das Eigenkapital, das Darlehen sowie staatliche Förderungsmöglichkeiten beteiligt. Erst im Zusammenspiel erhältst Du genügend Kapital, um den Traum vom Eigenheim realisieren zu können.

Das Eigenkapital stellt die Mittel dar, welche Du selbst für die Finanzierung aufbringst. Es handelt sich um die Sparleistungen der vergangenen Jahre. Monatlich hast Du einen bestimmten Betrag zurückgelegt, welchen Du jetzt für die Baufinanzierung nutzt.

Finanzierungswege
Finanzierungswege

Die eigenen Rücklagen reichen für die Finanzierung der Immobilie selten aus. Neben dem Eigenkapital musst Du daher auf ein Darlehen zurückgreifen. Zudem bietet es sich an, staatliche Förderungsmöglichkeiten zu nutzen, um die finanzielle Last zu reduzieren.

Für gewöhnlich handelt es sich beim Eigenkapital um Vermögen, welches auf Deinem Konto liegt. Es ist liquide und direkt abrufbar, sodass es für die Immobilienfinanzierung zur Verfügung steht. Für gewöhnlich deckst Du mithilfe des Eigenkapitals mindestens die Nebenkosten des Hauskaufs. Diese kannst Du mit dem Nebenkostenrechner genau kalkulieren und dadurch die Gesamtkosten besser einschätzen.

Zusätzlich gilt die Empfehlung, rund 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises mit dem Eigenkapital zu stemmen. Dieses Geld musst Du selbst aufbringen, damit die Baufinanzierung gelingt.

Neben dem Sparvermögen zählen auch andere Vermögenswerte zum Eigenkapital. So könnten eine Immobilie oder Wertpapiere als Sicherheit dienen, weshalb sie im weiteren Sinne zum Eigenkapital zählen. Sie mögen zwar weniger liquide sein, doch stehen sie auf Deiner Vermögensseite und bieten dem Kreditgeber eine höhere Sicherheit.

Nutzen des Eigenkapitals

Die Höhe des Eigenkapitals beeinflusst maßgeblich die Rahmenbedingungen der Baufinanzierung. Es mag zwar zäh und mühsam erscheinen über einige Jahre sparsam zu leben, doch je mehr Eigenkapital Du einbringst, desto positiver wirkt sich dies auf die Finanzierung aus. Zudem vermeidest Du eine teure Nachfinanzierung des Hauses. Konkret bestehen die nachstehenden Vorzüge dank des Eigenkapitals.

Höhere Chancen für Darlehenszusage

Das Eigenkapitals stellt eine Sicherheit für den Kreditgeber dar. Die Bank stellt Dir das Darlehen zur Verfügung und verlangt im Gegenzug die Eintragung einer Grundschuld der Immobilie[1]https://www.drklein.de/grundschuld.html . Je höher der Anteil des Eigenkapitals, desto geringer ist das Risiko, dass der Wert der Immobilie die Restschuld nicht deckt.

Würdest Du eine Immobilie komplett aus dem Fremdkapital finanzieren, würde ein Wertverlust der Immobilie dazu führen, dass ein Teil des Kredits ungedeckt ist. Dann droht bei einem Zahlungsausfall ein Schaden, den der Kreditgeber in jedem Fall vermeiden möchte.

Indem Du mehr Eigenkapital einbringst, steigen Deine Chancen für die Zusage der Baufinanzierung. Du bringst mehr Sicherheiten ein, weshalb das Risiko sinkt und eine Absage unwahrscheinlicher wird.

Günstigere Konditionen

Die Höhe der Zinsen bei einer Finanzierung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Sie orientieren sich zunächst am allgemeinen Marktniveau. Der Leitzins stellt die Grundlage für die Höhe der Bauzinsen dar. Steigerungen oder Reduzierungen werden direkt weitergegeben, sodass diese maßgeblich sind.

Zahlungsunfähigkeit
Sicherheit des Kreditgebers

Die Zinsen stellen einen Schutz vor einer Zahlungsunfähigkeit dar. Je höher das Risiko, desto schlechter sind die Zinskonditionen. Das Einbringen von mehr Eigenkapital senkt die Zinsen in geringem Maße, was langfristig zu einer günstigeren Finanzierung führt.

Des Weiteren spiegelt sich im Zinssatz auch das Zahlungsrisiko wider. Je höher der Kreditgeber das Risiko einschätzt, desto schlechter fallen die Konditionen aus. Denn die Zinseinnahmen dienen als Absicherung, falls es zu einem Zahlungsausfall kommt.

Indem Du den Anteil des Eigenkapitals erhöhst, sichert der Kreditgeber im Gegenzug niedrigere Zinsen zu. Die Auswirkungen sind zwar minimal, doch können selbst geringste Veränderungen bei der Baufinanzierung bereits spürbare Einsparungen verursachen. Denn über einen Finanzierungszeitraum von 20 bis 30 Jahren, schlagen sich minimale Verbesserungen des Zinssatzes bereits deutlich auf die monatliche Rate nieder.

Schnelleres Abbezahlen der Immobilie

Je mehr Eigenkapital Du einbringst, desto geringer fällt die Darlehenssumme aus. Dies hat zur Folge, dass Du die Kreditlaufzeit um einige Jahre verringern kannst.

Zudem reduziert das Eigenkapital den Zinsaufwand. Bei gleichbleibender monatlichen Rate erhöhst Du dadurch die Tilgungsrate, was ebenfalls einer schnelleren Rückzahlung entspricht.

Planst Du, die Immobilie möglichst zügig abzubezahlen, lohnt es sich, weniger Fremdkapital aufzunehmen und lieber den Eigenkapitalanteil zu erhöhen. Dadurch fallen die Schulden niedriger aus und es fällt leichter, bis zum Renteneintritt den kompletten Kredit getilgt zu haben.

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Besonderheiten während der Niedrigzinsphase

Im Allgemeinen gilt die Empfehlung, rund 20 bis 30 Prozent der Immobilienfinanzierung in Form von Eigenkapital zu erbringen. Dies stellt für die meisten Kreditnehmer einen guten Kompromiss der bereitgestellten Sicherheit sowie dem Finanzierungsaufwand dar.

Diese Allgemeingültigkeit trifft jedoch nicht mehr zu, wenn der Zinssatz äußerst niedrig ist. Liegt dieser bei weniger als einem Prozent, sind die Fremdkapitalkosten gering. Es ist also vergleichsweise günstig, sich Geld für den Hauskauf zu leihen.

Günstige Zinsen
Besonders günstige Darlehen

Bewegt sich der Leitzins im Bereich von 1 Prozent oder weniger, sind die Kosten für das Aufnehmen des Darlehens außergewöhnlich niedrig. Dann lohnt es sich, den Anteil des Eigenkapitals zu reduzieren und die Rücklagen lieber am Kapitalmarkt investiert zu lassen. Die Rendite übersteigt den Zinsaufwand, sodass dies finanziell die bessere Entscheidung darstellt.

In solch einer Niedrigzinsumgebung, ist eine 100 Prozent Finanzierung nicht ungewöhnlich. Ist Dein Einkommen ausreichend hoch und sicher, stellt die Bank Dir das entsprechende Kapital zu geringen Zinsen bereit. Selbst über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren, hält sich der Zinsaufwand in Grenzen. Mitunter könntest Du auch die Kaufnebenkosten über einen Kredit finanzieren. Dies entspricht dann einer 110 Prozent Finanzierung, wobei Du keinerlei Eigenkapital für den Kauf einer Wohnung oder des Hauses einbringst.

Bewegt sich der Leitzins[2]https://www.verivox.de/geldanlage/themen/leitzins/ im Bereich von 0 Prozent, lohnt es sich, den Anteil an Fremdkapital zu erhöhen und das eigene Sparvermögen unangetastet zu lassen. Das Geld legst Du lieber weiterhin am Kapitalmarkt an, sodass Du dort von der Rendite profitierst.

Eine Kreditzusage unter solchen Bedingungen setzt jedoch ein möglichst sicheres Einkommen voraus. Als Selbstständiger ist selbst dann ein gewisses Eigenkapital erforderlich, um die geforderte Sicherheit zu erbringen. Anders sieht es hingegen bei Beamten aus, deren Einkünfte selbst für die nächsten Jahrzehnte als stabil gelten.

Die Bedeutung des Eigenkapitals bei der Immobilienfinanzierung

Der Kaufpreis von Immobilien übersteigt Dein vorhandenes Bargeld bei Weitem. Daher ist eine Finanzierung mit Unterstützung eines Kreditgebers notwendig, um den Traum vom Eigenheim zu realisieren. Schnell stellt sich dabei die Frage, weshalb es nicht möglich sein sollte, das Haus komplett mit einem Kredit abzubezahlen.

Was für Dich als Kreditnehmer praktisch erscheinen mag, da Du die jahrelange Ansparphase überspringst und nicht auf Deine Rücklagen zurückgreifen musst, ist für den Kreditgeber hingegen mit einer Unsicherheit verbunden. Würde die Immobilie ausschließlich aus dem Fremdkapital bezahlt werden, würde ein Wertverlust zur Folge haben, dass ein Teil des Kredits ungedeckt wäre. Im Falle einer Zahlungsunfähigkeit würde der Kreditgeber auf diesem Schaden sitzen bleiben.

Dies ist der Hauptgrund dafür, weshalb ein gewisser Anteil an Eigenkapital notwendig und sinnvoll ist. Es steigert die Wahrscheinlichkeit einer Kreditzusage und geht mit besseren Zinskonditionen einher. Plane daher vorausschauend und lege entsprechende Reserven zurück, um diese beim Immobilienkauf einzubringen. Die Eigenleistungen bieten Dir einige Vorteile und wirken sich langfristig positiv auf das Finanzierungsvorhaben aus.

Häufige Fragen

Eigenkapital ist beim Hauskauf wichtig, da es den Teil des Kaufpreises darstellt, den Du aus eigenen Mitteln aufbringen kannst. Es dient als finanzielle Sicherheit für den Kreditgeber und verringert das Risiko einer Immobilienfinanzierung. Mit einem ausreichenden Eigenkapitalanteil zeigst Du Deine finanzielle Stabilität und erhöhst Deine Chancen auf einen günstigen Kreditzins. Zudem ermöglicht es Dir, einen niedrigeren Kreditbetrag aufzunehmen, was zu geringeren monatlichen Raten und weniger Zinszahlungen führt.

Banken verlangen Eigenkapital, da es einen wichtigen Faktor für die Kreditvergabe darstellt. Durch das Einbringen von Eigenkapital reduzierst Du das Risiko für die Bank und zeigst, dass Du persönlich finanziell engagiert bist. Dies erhöht Dein Vertrauensniveau als Kreditnehmer. Zudem dient das Eigenkapital als Sicherheit für die Bank, falls es zu Zahlungsausfällen kommen sollte. Ein höherer Eigenkapitalanteil ermöglicht es Dir, bessere Konditionen und niedrigere Zinsen für den Kredit zu erhalten.

Dein Eigenkapital wird bei einer Baufinanzierung als Teil der Gesamtinvestition eingesetzt. Es dient dazu, den Kaufpreis der Immobilie mitzufinanzieren und reduziert somit den benötigten Kreditbetrag. Das eingebrachte Eigenkapital wird auf Dein Bankkonto überwiesen und von dort aus für den Kaufprozess verwendet. Es wird als Sicherheit für die Bank hinterlegt und mindert Dein Risiko als Kreditnehmer, wodurch sich möglicherweise bessere Konditionen ergeben können.

Sebastian Jacobitz

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